Das TZU pflegt seit vielen Jahren eine enge Kooperation mit der Hochschule HAN in Arnheim.

 

Die Hochschule startet zum 1. August 2014 das „Projekt Internationalisierung“ im Rahmen des neuen Studiengangs SBRM (Small Business & Retail Management) und sucht dafür deutsche klein- und mittelständische Unternehmen, die international, besonders in der Euregio, agieren oder zukünftig agieren möchten.

Im Rahmen des Studiums beantworten die Studenten in der Praxis für die beteiligten Unternehmen Antworten auf Fragestellungen rund um das Thema „Internationale Geschäfte“. Dazu gehören z.B. Marktrecherchen oder die Beantwortung steuer- und anderer rechtlicher Fragen.
Ziel des Projektes:
· Studenten erwerben mittels der Untersuchung einer Frage im Bereich Internationalisierung eines Mittel- oder Kleinbetriebs Erkenntnisse über Untersuch, Internationalisierung und neue Formen von Unternehmerschaft.
· Mittel- und Kleinbetriebe erwerben Erkenntnisse über Internationalisierungschancen, indem sie Studenten die Gelegenheit bieten, für und zum Teil in ihrem Betrieb eine Untersuchung über dieses Thema durchzuführen.
· Die beteiligten Hochschulen gewinnen Einsichten in Strukturen, Entwicklungen und Möglichkeiten in Bezug auf die Internationalisierung bestimmter Industriebranchen indem Untersuchungsdaten gesammelt, strukturiert, analysiert sowie be- und verwertet werden.

Konkrete Gestaltung des Projektes:
· Gruppen von maximal drei Studenten arbeiten 20 Wochen lang an einer Frage in Bezug auf Internationalisierung in einem niederländischen oder deutschen Mittel- oder Kleinbetrieb.
· Die Gruppen werden vom Betrieb (Betriebsbegleiter) und von der Hochschule (zwei Begleiter, einmal Prozess/Untersuch und einmal Forschungsthema, wie z.B. Marketing oder Export) begleitet.
· Das Ziel des Projektes steht nicht von vornherein fest. Gearbeitet wird regulativ, d.h. in kleinen Untersuchungsabschnitten von  annäherungsweise drei Wochen pro Abschnitt.
· Pro Woche sind drei Tage für den Untersuch reserviert. Davon wird annäherungsweise ein Tag im Betrieb gearbeitet, geforscht oder studiert.
· Das Endergebnis des Projektes ist ein Untersuchungsbericht, kein von vornherein festgelegter (Export)Plan.
· Sprache – wenn ein deutsches Unternehmen beteiligt ist – ist grundsätzlich Englisch.

Da die HAN an einer längerfristigen Zusammenarbeit mit den Unternehmen interessiert ist, wird die Zahl der teilnehmenden Unternehmen zunächst auf zehn begrenzt, um eine effektive Zusammenarbeit gewährleisten zu können.
Für das Unternehmen fallen nur eventuell Fahrtkosten an, wobei dies vom Einzelfall abhängt.

Bei Interesse können Sie weitere Details zu Inhalt und Ablauf bei folgender Adresse erfragen:

Kontakt Projekt Internationalisierung:
Klaus Lerch
Tel.: 0208 8503714
lerch [at] tzu [dot] de